Bund fördert innovative Bauprojekte für den Radverkehr

 

Das Bundesverkehrsministerium (BMVI) hat eine Förderrichtlinie für innovative Modellprojekte zur Verbesserung des Radverkehrs in Deutschland veröffentlicht. Vor allem bauliche Maßnahmen zur Verbesserung des Radverkehrs sollen damit gefördert werden.

 

Für 2019 stellt das BMVI dafür 20 Millionen Euro bereit. Gefördert werden sollen Projekte, die einen Beitrag zur Verbesserung der Verhältnisse für den Radverkehr leisten. Dazu gehören richtungsweisende infrastrukturelle Maßnahmen sowie Projekte, die nachhaltige Mobilität durch Radverkehr sichern. Das können zum Beispiel urbane oder quartiersbezogene Mobilitätskonzepte und -maßnahmen zum Radverkehr sein und auch die Verknüpfung mit anderen Verkehrsmitteln.

Das ist eine gute Gelegenheit für Kommunen, die entsprechende Pläne aus finanziellen Gründen bislang nicht umsetzen konnten, diese jetzt zu verwirklichen. Denn: Bis zu 80 Prozent der Gesamtausgaben werden durch einen nicht rückzahlbaren Zuschuss des Bundes gefördert. Ausnahmsweise können Kommunen, die nicht über ausreichend Eigenmittel verfügen, sogar bis zu 100 Prozent erhalten.

Das Bundesamt für den Güterverkehr (BAG) wird im Auftrag des BMVI die Förderanträge bearbeiten. Das Team Radverkehr ist unter dieser E-Mail-Adresse zu erreichen: modellvorhaben-rad@bag.bund.de.

Weitere Infos gibt es auf der Internetseite des BAG. Die Förderrichtlinie ist dort ebenfalls einzusehen. 

Aktualierung 20. August 2019

Projektunterlagen können ab sofort und bis zum 27. September 2019 als Interessenbekundung eingereicht werden, und zwar ausschließlich in elektronischer Form. Das geht als maximal fünf DIN A4-seitige Ausarbeitung der Interessenbekundung oder unter Nutzung des „Projektblattes zum Interessenbekundungsverfahren“ (PDF) an modellvorhaben-rad@bag.bund.de.

Nach der Interessenbekundung folgt ein zweistufiges Verfahren, das ggf. in der Aufforderung zur formellen Antragsstellung mündet.

Weitere Informationen und wichtige Hinweise im Projektaufruf.

 

https://erlangen.adfc.de/neuigkeit/bund-foerdert-innovative-bauprojekte-fuer-den-radverkehr/

Häufige Fragen von Alltagsfahrern

  • Was macht der ADFC?

    Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) setzt sich mit seinen mehr als 185.000 Mitgliedern mit Nachdruck für die Verkehrswende in Deutschland ein. Wir sind überzeugt davon, dass eine gute, intuitiv nutzbare Infrastruktur, gut ausgearbeitete Radverkehrsnetze und vor allem Platz für Rad fahrende Menschen auch dazu einlädt, das Fahrrad als Verkehrsmittel zu benutzen. Wir möchten eine sichere und komfortable Infrastruktur für den Radverkehr, damit sich junge und junggebliebene Fahrradfahrende sicher und zügig fortbewegen können.

    Die Förderung des Radverkehrs ist nicht zuletzt auch ein politischer Auftrag, für den sich der ADFC stark macht. Unser Ziel ist es, alle Menschen, gleich welchen Alters und unabhängig von ihren Wohnorten, für das Radfahren und damit für die Mobilität der Zukunft zu gewinnen. Lesen Sie in unserem Grundsatzprogramm mehr über die Ziele und Forderungen des ADFC – und werden Sie Mitglied in der weltweit größten Zweiradgemeinschaft.

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  • Was bringt mir eine ADFC-Mitgliedschaft?

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  • Wo finde ich die nächste ADFC-Vertretung in meiner Nähe und wie kann ich mitmachen?

    Mit dem ADFC-Bundesverband, den Landesverbänden und den Kreisverbänden in mehr als 450 Städten und Ortschaften in ganz Deutschland finden Sie mit Sicherheit auch in Ihrer Nähe den passenden Ansprechpartner. Um die 400 Ortsgruppen und Ortsverbände sind darüber hinaus für den ADFC aktiv.

    Einen besonderen Dienst leisten die vielen ehrenamtlich Engagierten im ADFC: Sie organisieren Radtouren, kommen mit Politikern ins Gespräch und tragen mit unzähligen Aktionen dazu bei, dass die Bedingungen für Rad fahrende Menschen zunehmend besser werden.

    Sie möchten erst später Mitglied werden, aber sich schon jetzt für das Radfahren engagieren? Hier bekommen Sie die Infos dazu, wie das im ADFC möglich ist.

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  • Gibt es vom ADFC empfohlene Radtouren für meine Reiseplanung?

    Wir können die Frage eindeutig bejahen, wobei wir Ihnen die Auswahl dennoch nicht leicht machen: Der ADFC-Radurlaubsplaner „Deutschland per Rad entdecken“ stellt Ihnen mehr als 165 ausgewählte Radrouten in Deutschland vor. Zusätzlich vergibt der ADFC Sterne für Radrouten. Ähnlich wie bei Hotels sind bis zu fünf Sterne für eine ausgezeichnete Qualität möglich. Durch die Sterne erkennen Sie auf einen Blick mit welcher Güte Sie bei den ADFC-Qualitätsradrouten rechnen können.

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  • Wo finde ich vom ADFC empfohlene Musterkaufverträge für Fahrräder?

    Ganz gleich, für welches Fahrrad Sie sich entscheiden: Ein schriftlicher Kaufvertrag kann vor dem Hintergrund eventueller Reklamationsansprüche oder sonstiger Gewährleistungsfragen hilfreich sein. Das gilt umso mehr, wenn Sie sich für ein Gebrauchtrad entscheiden sollten. Deshalb haben wir hier eine Vorlage für einen Musterkaufvertrag für Gebrauchträder zusammengestellt, die Ihnen helfen kann, böse Überraschungen zu vermeiden.

    Zum Musterkaufvertrag des ADFC für Gebrauchträder kommen Sie, wenn Sie unten auf "Weiterlesen" drücken.

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