Unfallforschung: Parkende Fahrzeuge sind eine Gefahr

 

Geparkte Kraftfahrzeuge haben einen größeren Einfluss auf das Unfallgeschehenen mit Fußgänger*innen und Radfahrenden als angenommen. Das hat eine Analyse der Unfallforschung der Versicherer (UDV) ergeben.

 

Mädchen auf dem Fahrrad fährt durch eine auf beiden Seiten zugeparkte Straße.
Parkende Kraftfahrzeuge verursachen mehr Gefahren als angenommen für Radfahrende und Fußgänger*innen. © ADFC/Gerhard Westrich

Fast jeder fünfte Unfall innerorts, bei dem Fußgänger*innen oder Radfahrende verletzt wurden, steht in direktem oder indirektem Zusammenhang mit parkenden Kraftfahrzeugen.

Unfallursachen sind zum Beispiel das unachtsame Öffnen von Autotüren (Dooring) und schlechte Sichtbeziehungen. Während Radfahrende vor allem durch regelwidriges Parken beeinträchtigt werden, entstehen für Fußgänger*innen ebenfalls aus regelkonform parkenden Fahrzeugen gefährliche Situationen. Auch die Infrastruktur spielt eine Rolle, zum Beispiel durch zu nah an parkenden Fahrzeugen entlangführenden Radstreifen.

Sicherheitstrennstreifen und Parkverbote

Die UDV schlägt daher mehrere Maßnahmen vor, um das Unfallrisiko zu senken. So sollte zum Beispiel zu parkenden Autos immer ein ausreichend breiter Sicherheitstrennstreifen bestehen, sowohl für Radfahrende als auch Fußgänger*innen.

Auf Hauptstraßen mit einer Geschwindigkeitsbegrenzung von 50 km/h sollte das Parken 20 Meter vor und 15 Meter nach Kreuzungen untersagt werden.

Hier geht es zur Meldung der UDV.

 


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